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Vorankündigung Irish House
Cocker mit neuem Anstrich
Die Band „Hitchcock Railway" covert seit Januar Hits der Reibeisenstimme

Wenn die Gruppe „Hitchcock Railway" irgendwo auftritt, wird es eng auf der Bühne - sehr eng. Insgesamt elf rheinland-pfälzische Musiker haben sich zusammengefunden und sich der Musik von Rock- und Blues-Legende Joe Cocker verschrieben. Mit einem Sänger, drei Sängerinnen sowie einem dreistimmigen Bläsersatz sorgen sie dafür, dass Songs aus allen Schaffensphasen der Reibeisenstimme nahe am Original, aber gleichzeitig eigenständig umgesetzt werden.
Ganz anders als Joe Cocker selbst, existiert die Gruppe noch nicht allzu lange. Gerade einmal seit Januar aktiv, sind sie seither fleißig am ackern, um nun live möglichst viele Bühnen zu besteigen.
Nach ihrem ersten, gelungenen Auftritt in Alzey werden sie nun mehrfach in Kaiserslautern zugegen sein, um Klassikern wie „Hymn For My Soul", „With A Little Help For My Friends", dem balladesken „Guilty" oder dem namensgebenden „Hitchcock Railway" einen frischen Anstrich zu verpassen. Mit einem ganzen Bläsersatz, bestehend aus Sascha Kleber (Trompete), Stefan Hautschek (Saxofon) und Paul Schütt (Posaune), ergänzen sie den sonst von Cocker eingesetzten zweiten Pianisten und verpassen den Songs dadurch eine ganz eigene Note.
Dass es nicht besonders einfach ist, elf berufstätige Musiker, die quer von Rheinland-Pfalz bis Baden Württemberg verteilt leben, unter einen Hut und auf die Bühne zu bekommen, dürfte offensichtlich sein. Dennoch schaffen sie es immer wieder und werden das nächste Mal am Samstag im Irish House auftreten. Bei diesem Gig wollen sie denn auch das Programm mitschneiden, auf CD bannen und zu Promo- und Bewerbungszwecken unters Volk bringen.
„Die Ansprüche der Konzertveranstalter sind höher geworden", erklärt Frontmann Michael Andes, „mittlerweile muss man ein komplettes und hochwertiges Produkt abliefern, damit einem Aufmerksamkeit geschenkt wird." Und was böte sich da besser an, als der Mitschnitt eines Livekonzertes? Nicht nur ehrliche Publikumsreaktionen sind zu hören, vor allem auch das Können der Band wird dadurch in Rohform unter Beweis gestellt.
Musikalisch braucht sich bei „Hitchcock Railway" niemand zu verstecken. Alle Musiker können auf langjährige Erfahrungen in anderen Projekten und Bands zurückgreifen. So ist ein Teil der Band ebenso bei der Cover-Formation „6pm" wieder zu finden, während etwa Adrian Rheinländer (Gitarre) und Anja Harth (Gesang) gleichzeitig in der nicht ganz unbekannten „Mainzer Spaßmacher Kompanie" aktiv sind.
Cocker-Freunde sollten sich somit den Samstag, 19. April, 21 Uhr, im Irish House unbedingt vormerken.
Zur Band im Internet unter www.joe-cocker-coverband.de.
Quelle: Rheinpfalz, Daniel Ott
Letzte Aktualisierung: 22.04.2008
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